Wann beginnt Wohnen im Alter? Je früher, desto besser
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Wann beginnt Wohnen im Alter? Je früher, desto besser

Auf der ganzen Welt wird die Bevölkerung älter und die Zahl der Senioren steigt kontinuierlich an. Zugleich bleiben die Menschen länger gesund. In der Folge entsteht damit eine völlig neue Phase des Lebens und des Wohnens nach der eigentlichen Pensionierung.

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Bonacasa am 17.5.2021

Auf der ganzen Welt wird die Bevölkerung älter und die Zahl der Senioren steigt kontinuierlich an. Zugleich bleiben die Menschen länger gesund. In der Folge entsteht damit eine völlig neue Phase des Lebens nach der eigentlichen Pensionierung. Dieser neuer Abschnitt bietet viel Raum für die eigene Selbstentfaltung. Dies hat auch einen Einfluss auf die eigenen vier Wände. Gesucht sind nämlich neue Konzepte, die Selbstbestimmung mit Werten wie z.B. Menschlichkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Sicherheit und soziales Miteinander verbinden.
«Altersheime sind heute praktisch nicht mehr existent», stellte die CS bereits 2015 in ihrem Economic Research «Die Zukunft des Pflegeheimmarktes» fest. Die Analysten postulierten ausserdem, dass es die neuen Wohnformen sind, die im Alter den individuellen Ansprüchen besser Rechnung tragen.

In der bisherigen Wohnung bleiben

Die Mehrzahl der älteren Menschen möchte den dritten Lebensabschnitt in den eigenen vier Wänden verbringen. Dort, wo sie schon seit Jahrzehnten zuhause sind. Dort, wo sie Nachbarn und Umgebung kennen. Wer zügelt schon gerne im Alter – und vor allem wohin?
In der eigenen Wohnung bleiben ist nicht nur für Seniorinnen und Senioren die optimale Lösung, auch für das allgemeine Gesundheitswesen bedeutet es eine spürbare Entlastung. Worauf kommt es denn an, dass Menschen im Alter zuhause bleiben können?
Bei ambulantem und gemischtem Pflegebedarf ist es oftmals die Wohnung, die sich für das Wohnen im Alter als untauglich erweist. Der fehlende Lift kann ein Grund dafür sein, die fehlende Barrierefreiheit ein anderer. Eine abgelegene Lage zum öffentlichen Verkehr und zu Einkaufsmöglichkeiten stellen ernsthafte Probleme dar. Fehlende Sicherheitseinrichtungen tun ihr übriges.

Von Beginn weg in einer hindernisfreien Wohnung leben

Nebst einer guten Lage sollte sich die ideale Wohnung fürs Alter den verändernden Bedürfnissen der Bewohner anpassen können – und dies, ohne grosse Kosten zu verursachen, wie sie zum Beispiel beim Abbau von Schwellen, dem Einbau von Handläufen und Liften oder dem Ausbau des Badezimmers entstehen können. bonacasa, der schweizerische Marktführer für Smart Living, hat hierzu einen Baustandard erarbeitet, damit bereits beim Planen eines Neubaus darauf geachtet wird, dass nur ein barrierefreier und flexibel gestaltbarer Wohnraum die Nutzbarkeit für Menschen jeden Alters und bei eingeschränkter Gesundheit verbessert.
Bereits bei der Planung des Treppenhauses gibt es gemäss bonacasa-Baustandard einiges zu beachten, zum Beispiel im Treppenhaus:
  • Für alle Treppenarten gilt: Keine vorstehenden Stufenvorderkanten und geschlossene Stirnseiten, gleitsicher und nicht mit hochflorigem Teppich bezogen.
  • Mindestens oberste und unterste Stufe kontrastreich mit Streifen markieren (insbesondere bei dunklen und schwarzen Treppen).
  • Treppenhaus mindestens 120 cm breit und keine Wendeltreppen. Podest des Treppenhauses min. 120 cm breit, Stufenverhältnis: Stufenhöhe max. 190 mm/ Stufentiefe min. 250 mm. Die Wendefläche für Drehung mit einem Rollstuhl um 180° erfordert eine Manövrierfläche von 170 cm x 140 cm.
  • Handläufe sind einseitig oder gegebenenfalls mittig anzuordnen und müssen farblich in einem deutlichen Kontrast zur Umgebung, nach unten oder seitlich gekrümmt sein. Montagehöhe 85 cm bis 90 cm über Stufenvorderkante. Die Bedeutung eines Handlaufs wird generell unterschätzt. Zunehmend sind Menschen mit einer stärkeren bzw. weniger beeinträchtigten Körperseite auf die Handläufe beim Hochsteigen oder Heruntergehen angewiesen. Der Handlauf übernimmt im Treppenbereich die Funktion einer Gehstütze.
  • Handlaufdurchmesser: Als Richtwert gilt min. 40 mm, zwingend rund oder oval, Wandabstand min. 50 mm.
  • Korridore mit klarer Anordnung gradlinig und rechtwinklig, akustisch nicht hallend, Korridorbreite min. 120 cm, offene Tür- und Fensterflügel dürfen nicht in den Zirkulationsbereich ragen.
  • In jedem Korridor muss eine Drehfläche von 140 cm x 170 cm vorhanden sein (Wendemöglichkeit um 180° für Rollstuhl ermöglichen).
  • Vom Korridor zugänglich pro Etage ein Putzraum (120 cm x 80 cm).
  • Treppenabschnitte ohne Zugang zum Lift müssen die nachträgliche Montage eines Treppenliftes erlauben.
Grosszügig dimensionierte Wohnflächen und Schwellenfreiheit in Haus und Wohnung werden nicht nur von älteren Bewohnern, sondern auch von Familien mit Kindern und einem jungen Publikum immer mehr geschätzt.

Wohnen mit Services

Wird mehr Komfort verlangt oder ist ein total unabhängiges Wohnen nicht mehr möglich, bietet sich das «Wohnen mit Services» an. Individuelle Dienstleistungen wie Reinigungs-, Wäsche- oder Bügelservice schaffen Entlastung und erhöhen die Lebensqualität. Bei der Marktführerin bonacasa werden noch viele weitere Services wie Abfallentsorgen, Pflanzengiessen oder Einkaufsbegleitung angeboten – und besonders sympathisch – von einer mit den Bewohnerinnen und Bewohnern vertrauten Concierge organisiert.
Hier ein authentischer Arbeitstag einer bonacasa-Concierge:
  • 07.45 Wäsche bei Textilreinigung für Kunden abholen
  • 08.30 Altpapier einsammeln
  • 11.00 Neue Aushänge am Anschlagbrett anbringen
  • 11.30 Wohnungen der Ferienabwesenden lüften
  • 13.00 Geburtstagskarte persönlich überbringen
  • 13.30 Ferienservice mit Paar besprechen, das seine Flitterwochen plant
  • 14.15 Spitex für Bewohnerin organisieren und Notrufgerät testen
  • 14.35 Katzentoilette bei körperlich eingeschränkter Bewohnerin leeren
  • 14.55 Einkäufe und Wäsche überbringen
  • 15.20 Einkaufsbegleitung
  • 15.40 Babysitting bei einer jungen Familie
  • 17.30 Nächsten Tag planen und koordinieren
Interessant auch, dass es nicht nur die Älteren sind, die Wohn-Services gerne nutzen, sondern laut bonacasa immer mehr jüngere Mieter das Wohnen mit Services für sich entdecken, was wiederum die altersmässige Durchmischung der Mieterschaft fördert.
Angesichts der demografischen Alterung haben auch die Schweizer Gemeinden erkannt, dass das Wohnen mit Services den Bedürfnissen der älteren Generationen gerecht wird und deren Gesundheit, Partizipation und selbstbestimmtem Handeln förderlich ist. So wird «Wohnen mit Services» immer öfter und auch in der unmittelbaren Umgebung von Pflegeheimen angeboten. Die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten so die Möglichkeit, Betreuungs- und Pflegedienste aus der Nachbarschaft zu beziehen.

Wohngemeinschaften im Alter

Im sozial wertvollen Modell der Alters-Wohngemeinschaft sollen die Betagten körperliche Defizite ihrer Mitbewohner durch gegenseitige Hilfestellung kompensieren. Auch in der WG gelten die Ansprüche an eine alterstaugliche Wohnung, wobei die Flexibilität in der Raumgestaltung um einiges höher sein muss, verfügen Wohngemeinschaften in der Regel über eine höhere Fluktuation als die traditionellen Wohnformen.

Mehrgenerationenhaus

Beim Begriff Mehrgenerationenhaus kann schnell einmal nostalgische Sehnsucht nach zurückliegenden Zeiten aufkommen, in denen mehrere Generationen vermeintlich zufrieden und wirtschaftlich abgesichert zusammenlebten. Das war so nie der Fall. Nur selten wurde früher ein hohes Alter erreicht, und die meisten älteren Bürgerinnen und Bürger mussten, sofern sie nicht der Oberschicht angehörten, ihr Leben lang arbeiten. Erst mit dem Aufkommen der Kranken- und Unfallversicherung Ende des 19. Jahrhunderts und schliesslich der AHV im Jahre 1948 begann sich die Situation der älteren Bevölkerung zu verbessern. Mehrgenerationenhaus ist eine durch und durch moderne Wohnform, die sich meistens in Mehrfamilienhäusern manifestiert. Unterschiedliche Wohnungsformate, gemeinsam genutzte Aussen- und Innenräume und Kinderspielplätze auf der einen sowie unterschiedliche Mieterprofile in allen Altersgruppen auf der anderen Seite sind die Treiber für die sozialen Mehrwerte eines Mehrgenerationenhauses.
Als gelungenes Beispiel wäre die 2017 fertigerstellte Überbauung Bellevuepark von bonainvest zu nennen. Auf einer Fläche von eineinhalb Fussballfeldern gestalteten die Landschaftsarchitekten eine naturnahe Umgebung auf der 35 verschiedene Straucharten sowie Kirsch-, Apfel- und Zwetschgenbäume in einer ortstypischen Naturwiese blühen. Das Obst wird selbstverständlich von den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinsam gepflückt und geteilt. Zudem werden weitere gemeinsame, generationenübergreifende Aktivitäten von der bonacasa-Concierge orchestriert und realisiert.
Dieser Artikel wurde von bonacasa beigetragen - bonacasa ist Pionier und Marktführer für Smart Living
Neben dem Know-how für das Bauen von schwellenfreien Wohnungen mit smarten Details und modernsten Haustechnologien, hat bonacasa die notwendige Infrastruktur und Ressourcen aufgebaut, um Service-Wohnen erfolgreich umzusetzen. Dazu gehören das Back-Office mit Service-Telefon für die Organisation von Dienstleistungen und die bonacasa eigene Service-Organisation.
Aufgrund der smart gebauten Wohnungen und der vielfältigen Services ist bonacasa auf alle Generationen und Lebensphasen ausgerichtet. Ob Single, Familie, Berufstätiger oder Senior: bonacasa ermöglicht allen Menschen ein komfortables, sicheres und langes Wohnen in den eigenen vier Wänden. Jüngere Kundinnen und Kunden profitieren vorab von Komfortdienstleistungen, ältere leben maximal lange sicher und autonom im liebgewonnenen Zuhause.

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