Wie Krisen im Alter entstehen – und wie man sie löst
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Wie Krisen im Alter entstehen – und wie man sie löst

Krisen kennen wir alle. Der Psychiater Christoph Alber hat dann mit Menschen zu tun, wenn sie alleine nicht mehr aus einer Krise finden. Die gute Nachricht: Die emotionale Reife und mehrfach bewältigte schwierige Situationen helfen älteren Menschen, Krisen effizient zu bewältigen.

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Jessica Francis am 22.9.2021

«Ich habe eine Krise, ich bin in einer Krise.» Was meinen wir eigentlich, wenn wir das sagen? Und welche Krisen treten besonders im Alter auf? Als Psychiater kennt sich der Basler Arzt Christoph Alber aus mit Menschen in Krisen. «Psychiatrisch sprechen wir dann von einer Krise, wenn ein Mensch mehr Anpassung leisten müsste, als dass er dies vermag», sagt der 50-Jährige. Wenn zu wenig Hände da wären, um zu entlasten, sei das seelische Gleichgewicht aus der Balance. Die Symptome können Antriebslosigkeit oder innere Unruhe sein, ungewohntes Verhalten oder körperliche Beschwerden, die schwer zu erklären sind, aber auch Bauchschmerzen, Schwindel oder eine gestörte Verdauung.
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Weil gewisse Themen im Alter vermehrt vorkommen, gibt es innerhalb der Psychiatrie den Schwerpunkt «Alterspsychiatrie und -psychotherapie». Christoph Alber ist darauf spezialisiert, 85 Prozent seiner Patientinnen und Patienten sind über 65 Jahre alt. Wer noch selbstständig in die Praxis in einem Wohnviertel am Basler Rheinufer kommen kann, den empfängt Alber bei sich in einem Raum mit Wänden aus Holz und Blick in den Innenhof. Manchmal fährt Alber auch mit dem Velo zu den Patientinnen und Patienten und leistet Hausbesuche; daheim, im Altersheim oder auch im Spital.

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