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So wandern Sie sicher: 10 Tipps

Herbstzeit ist Wanderzeit. Doch leider passieren dabei viele Unfälle und es kommt zu mehr Todesfällen als bei anderen Sportarten. Damit Sie sicher unterwegs sind, haben wir für Sie 10 Tipps zusammengestellt. Lesen Sie unbedingt den zehnten Ratschlag.

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Limmex am 15.9.2022

Ein 73-jähriger Mann hatte sich allein auf eine Bergwanderung begeben. Am Abend meldeten die Angehörigen den Rentner als vermisst. In der Nacht fanden die Rettungskräfte ihn schwer verletzt auf.
Fast jede Woche lesen wir solche traurigen Nachrichten in der Presse. Aber warum passiert das?
Nach Angaben des Schweizer Alpen-Clubs SAC wurden die Bergretter:innen im Jahr 2021 insgesamt 3680-mal benötigt. Das ist 20% mehr als 2019. Die meisten Unfälle ereigneten sich bei Bergwanderungen (1525 Fälle).
Die Hauptursache für diese Unfälle ist ein Sturz: Im vergangenen Jahr gab es 687 solcher Notfälle beim Wandern. An zweiter Stelle steht Erschöpfung/Blockierung (365), an dritter Erkrankung (250) und an vierter Verirren (113).

Mehr Todesfälle als bei anderen Sportarten

Beim Wandern in den Schweizer Bergen sterben mehr Menschen als bei anderen Sportarten. Im Durchschnitt sind es jedes Jahr 46 Menschen. Im vergangenen Jahr waren es jedoch 68 Todesfälle.
Aber solche Zahlen bedeuten nicht, dass man im Alter das Wandern ganz aufgeben muss. Dennoch sollten Sie gut vorbereitet sein und mögliche Risiken vorher abschätzen. Lesen Sie nach der Box weiter, um zu erfahren, auf was Sie vor und während Ihrer Wanderung achten müssen.

Limmex Notrufuhr: 10% Rabatt auf den ganzen Warenkorb

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Dieser Artikel wurde von der Limmex-Mitarbeiterin Olena Gubar verfasst. Das 2011 gegründete Schweizer Unternehmen Limmex entwickelt und vertreibt Notrufuhren für Menschen mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis – etwa bei Bergwanderungen.
Ein Knopfdruck auf die Limmex Notrufuhr genügt, um im Notfall Alarm auszulösen. Als Community-Mitglied von Helvetic Care erhalten Sie 10 Prozent Rabatt auf den gesamten Warenkorb sowie den ersten Monat kostenfrei auf das dazugehörige 12-Monats-Abo. Füllen Sie das untenstehende Formular aus, um von diesem Angebot zu profitieren.



Tipp 1: Machen Sie sich einen Plan

Bevor Sie sich auf den Weg machen, sollten Sie Ihre Tour gut im Voraus planen. Wenn Sie vielleicht länger nicht mehr gewandert sind, ist es am besten, eine einfache Route zu wählen, die Ihren eigenen Fähigkeiten entspricht. Wenn Sie es gewohnt sind, zu wandern und gerne an einer aktiven Tour teilnehmen möchten, können Sie als älterer Mensch nicht nur selbst davon profitieren, sondern sind auch ein positives Beispiel für andere.
Überschätzen Sie jedoch nicht Ihre Kräfte. Das Wichtigste ist, dass man die Wanderung geniesst, sich aber nicht überanstrengt. Beginnen Sie nicht mit den hohen Bergen oder den längsten Strecken. Eine Strecke von 5 bis 10 Kilometern reicht für Anfänger oder Wiedereinsteiger vollkommen aus.

Informieren Sie Ihre Freunde

Bevor Sie zu einer Wanderung aufbrechen, sollten Sie eine detaillierte Karte des Gebiets studieren. Es lohnt sich, die Route im Voraus zu planen und alle möglichen Informationen aus dem Internet und aus dem Feedback von Freunden und Bekannten zu sammeln.
Erzählen Sie immer einer Familie oder einem Freund von Ihrer geplanten Tour. Sollte etwas Unvorhergesehenes passieren, können Sie so schneller Hilfe bekommen. Dieser Ratschlag ist besonders wichtig für ältere Menschen.
Das Wetter ändert sich im Herbst häufig, vor allem in den Bergen. Deshalb ist es wichtig, die Wettervorhersage für die geplante Zeit zu kennen, bevor Sie sich auf die Wanderung begeben.

Tipp 2: Bereiten Sie sich körperlich auf die Wanderung vor

Machen Sie keine 20-km-Wanderung, wenn Sie bisher einen eher entspannten Lebensstil geführt haben. Sie müssen sich zunächst auf die Streckenlänge vorbereiten. Machen Sie über mehrere Tage hinweg lange Spaziergänge, damit sich Ihr Körper allmählich an das längere Gehen gewöhnt.
Sie sollten auch vermehrte körperliche Aktivität in Ihren Tagesablauf einbauen. Dadurch werden der Blutkreislauf, die Herzfunktion und der Muskeltonus verbessert. Treppensteigen ist auch gut für die Stärkung der Beinmuskulatur, also nehmen Sie jedes Mal, wenn Sie nach Hause kommen, die Treppe und nicht den Aufzug.

Tipp 3: Gute Schuhe sind sehr wichtig

Wanderschuhe sind das wichtigste Ausrüstungsstück für jeden Wanderer. Sie müssen bequem, strapazierfähig und wasserdicht sein. Ausserdem sollten die Wanderschuhe eine mittlere Höhe haben, damit sie den Knöchel gut schützen. Auf diese Weise ist die Gefahr des Umknickens geringer. Achten Sie auch darauf, dass sie eine gute Sohle mit einem harten Profil haben, damit Sie auch auf rutschigem Untergrund genügend Halt haben.
Wanderschuhe sollten immer eingelaufen werden. Tragen Sie sie einfach in der Stadt oder beim gewohnten Spaziergang, so gewöhnen Sie sich am besten daran. Es ist ideal, mindestens 5 bis10 Kilometer mit den neuen Schuhen zu gehen.

Tipp 4: Nehmen Sie zusätzliche Kleidung mit

Selbst wenn Sie an einem schönen, warmen Morgen wandern, kann sich das Wetter schnell ändern. Nehmen Sie also warme Kleidung mit, falls es kalt wird. Es ist auch hilfreich, einen leichten Regenschutz einzupacken. Und wenn es richtig heiss wird, sollten Sie ein zusätzliches T-Shirt mitnehmen, das Sie wechseln können, wenn Sie zu sehr ins Schwitzen kommen.
Nehmen Sie keine Tops mit - die Träger des Rucksacks würden an Ihren nackten Schultern reiben. Statt eines Wollpullovers ist ein Fleecepulover besser geeignet. Halten Sie sich bei der Kleidung an das Prinzip der Schichtung. Vorzugsweise sollte eine Schicht vor Kälte und eine andere vor Wind schützen, und alle Kleidungsstücke sollten sich leicht an- und ausziehen und miteinander kombinieren lassen.

Packen mit Köpfchen

Beim Packen eines Rucksacks sollten die sperrigsten Gegenstände, wie Kleidung oder Regenkleidung, nach unten gelegt werden. Die schwersten Gegenstände sollten oben platziert werden, sodass sie näher an der Rückseite liegen. Leichtere Gegenstände sollten näher an der Aussenwand des Rucksacks angebracht werden.
Aber nehmen Sie nicht zu viele Sachen mit. Je leichter Ihr Rucksack ist, desto bequemer werden Sie es haben. Versuchen Sie, so wenig wie möglich einzupacken. Wenn Sie höher hinauswollen, werden Sie sich mit jedem Gramm weniger wohler fühlen.

Tipp 5: Schützen Sie sich vor der Sonne

Achten Sie darauf, dass Sie eine Sonnenbrille und Kopfbedeckung tragen. Am besten geeignet ist eine Kappe oder ein breitkrempiger Hut. In den Bergen kann man leicht einen Sonnenstich bekommen. Vernachlässigen Sie dies nicht. Benutzen Sie unbedingt Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 50. Gerade beim Wandern in den Bergen kann man sehr schnell einen Sonnenbrand bekommen.

Tipp 6: Bereiten Sie Proviant und Getränke vor

Während der Wanderung müssen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten keine zuckerhaltigen kohlensäurehaltigen Getränke, die noch mehr Durst machen, sondern einfaches Wasser.
Wenn Sie in einem Gebiet wandern, in dem es nicht möglich ist, schnell Wasser nachzufüllen, dann befolgen Sie diese Regel: Sobald Sie merken, dass Ihre Wasserflasche halb leer ist, machen Sie sich auf den Rückweg. Auf diese Weise haben Sie genug Wasser für den ganzen Weg.
Getrocknetes Gemüse oder Obst und Nüsse sind für eine längere Tour besonders gut geeignet, da diese weniger wiegen und dennoch einen hohen Energiewert und Mineralien beinhalten.

Tipp 7: Denken Sie an die wesentlichen Dinge

Nehmen Sie eine kleine Reiseapotheke mit einer Grundausstattung an Medikamenten mit. Auf jeden Fall mit Ihren wichtigen persönlichen Medikamenten, die Sie im täglichen Leben brauchen und Pflaster, falls Sie sich wundscheuern oder Blasen bekommen.

Tipp 8: Bleiben Sie auf dem Weg

Wenn Sie in den Bergen sind, bleiben Sie auf den Wegen. So verirren Sie sich nicht in der Landschaft, erschrecken nicht versehentlich Tiere oder treten auf geschützte Pflanzen. Halten Sie sich an die geplante Route und vermeiden Sie die Versuchung, abzukürzen oder auszuweichen, um mehr von der Schönheit zu sehen. Gehen Sie in einem gleichmässigen Tempo. Je fliessender die Übergänge sind, desto weiter kommen Sie. Planen Sie Stopps auf dem Weg, halten Sie eine Karte bereit und halten Sie nur dort an, wo Sie es vorhaben.

Tipp 9: Machen Sie Pausen und nehmen Sie sich Zeit

Wenn Sie zu schnell gehen oder sehr müde sind, besteht die Gefahr, dass Sie nicht mehr achtsam genug sind. Schnell passiert es dann, dass man mit dem Fuss umknickt. Legen Sie daher während der Wanderung regelmässig Pausen ein und gehen Sie in einem ruhigen und gemässigten Tempo.

Tipp 10: Kümmern Sie sich schon im Vorfeld um Hilfe

Vergessen Sie beim Wandern nicht die Sicherheit, vor allem auf langen Wegen. Auch mit der richtigen Vorbereitung ist niemand vor gesundheitlichen Problemen oder Unfällen sicher. Gerade bei Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen ist es ratsam, sich im Vorfeld um Hilfe zu kümmern. Die Limmex Notrufuhr ist ideal für Wanderer. Füllen Sie einfach das obenstehende Formular aus, um vom Rabatt zu profitieren.
Der Vorteil der Notrufuhr liegt in ihrer präzisen GPS-Ortung: Im Falle eines Alarms wird die Position des Trägers genau bestimmt. Diese genaue und schnelle Ortung wird durch GPS, GSM und WiFi gewährleistet.
Mehr zur Notrufuhr

Wandern Sie nicht alleine

Denken Sie an Eventualitäten. Vergewissern Sie sich, dass Sie wissen, wie Sie im Notfall von der Route abkommen können. Markieren Sie die Stellen, an denen Sie in der Nähe von Städten oder Dörfern vorbeikommen, damit Sie im Falle von Problemen schnell dorthin gelangen können. Markieren Sie auch helle Orientierungspunkte für den Fall, dass Sie sich verirren und keine Kommunikation haben.
In unbekannten, wenig besuchten Gebieten sollten Sie in einer Gruppe von mindestens vier Personen wandern. Im Falle eines Notfalls werden Sie untereinander immer in der Lage sein, sich gegenseitig zu helfen.

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