Vom Manager zum Winzer: «Genauso habe ich mir das selbstbestimmte Leben im Alter vorgestellt»
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Vom Manager zum Winzer: «Genauso habe ich mir das selbstbestimmte Leben im Alter vorgestellt»

Der Schweizer Ex-Manager Peter Eckert ist 76 und stellt in Portugal Spitzenwein her. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht. «Wenn ich etwas mache, dann richtig», sagt der Winzer.

Winzer Peter Eckert: «Ich wollte nie durchschnittlichen Wein machen.»  Bild: zvgWinzer Peter Eckert: «Ich wollte nie durchschnittlichen Wein machen.» Bild: zvg
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Maja Sommerhalder, Helvetic Care am 16.7.2021

Herr Eckert, früher waren Sie Versicherungschef, heute Winzer. können Sie eigentlich nicht zur Ruhe kommen? Peter Eckert: Nein. Zur Ruhe kommen, heisst ja nicht, nichts zu tun. Ich nehme es heute sicher etwas ruhiger, bin aber noch voller Energie. Ich muss auch im Ruhestand etwas machen und mein Hirn beanspruchen. Das war mir schon während meines Berufslebens klar.
Warum? Als ich Generaldirektor der Zürich-Versicherung geworden bin, wurde mein Vorgänger pensioniert. Er hatte keine Ahnung, wie er seinen Tag nun verbringen soll und war todunglücklich. Da habe ich mir fest vorgenommen, dass mir das nicht passieren wird.
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Peter Eckert vor seiner Quinta das Marias

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