Stellensuche ab 50 (2): «Vorgesetzte geben nicht gerne zu, dass sie sich vor erfahrenen Mitarbeitenden fürchten»
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Stellensuche ab 50 (2): «Vorgesetzte geben nicht gerne zu, dass sie sich vor erfahrenen Mitarbeitenden fürchten»

Viele ältere Angestellte kümmern sich kaum um ihre Arbeitsmarktsituation. Beim Stellenverlust kann sich das rächen. Und dann gibt es noch die jüngeren Chefs, die sich vor ihnen fürchten, sagt Ex-RAV-Berater Kurt Hochstrasser.

Ältere Bewerber haben es bei jüngeren Chefs oft schwerer. Ältere Bewerber haben es bei jüngeren Chefs oft schwerer.
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Rolf Murbach am 19.8.2021

Was zeichnet ältere Arbeitnehmer aus? Eine wichtige Frage, und darüber wird zu wenig gesprochen. Sie haben viel Erfahrung und sind aufgrund ihrer Lebenssituation verlässliche Arbeitnehmer. Karriereambitionen, Weltreise und Sabbatical haben sie abgehakt. Während ein jüngerer Bewerber nach wenigen Jahren möglicherweise weiterzieht, kann ein Ü50-Bewerber sagen: «Ich biete Ihnen, wenn es gut läuft, für die nächsten zehn Jahre meine Dienste an.» Das kann für ein Unternehmen ausschlaggebend sein. Ältere Bewerberinnen und Bewerber sollten diesen Trumpf also ausspielen, wenn sie zum Gespräch eingeladen sind.
Trotzdem ist es nicht immer einfach, im Alter die Stelle zu wechseln. Häufig muss man Lohneinbussen in Kauf nehmen. Das ist tatsächlich der Fall. Die Bewerberinnen und Bewerber sind sich dessen auch bewusst. Die Entlohnung ist in der Regel nicht das Hauptkriterium für eine Stellenzusage. Man ist froh, findet man einen Job, der einem entspricht.
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