Haustechnologien und Digitalisierung – sicher und komfortabel wohnen
HomearrowDigital

Haustechnologien und Digitalisierung – sicher und komfortabel wohnen

Seit dem Buchdruck hat keine andere Technologie einen ähnlich grossen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft ausgelöst, wie die Digitalisierung. Sie ist allgegenwärtig, manchmal sichtbar, immer öfter im Hintergrund arbeitend. Sie hilft uns sicher und komfortabel zu wohnen.

image
image

Bonacasa am 27.8.2021

Seit dem Buchdruck hat keine andere Technologie einen ähnlich grossen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft ausgelöst, wie die Digitalisierung. Sie ist allgegenwärtig, manchmal sichtbar, immer öfter im Hintergrund arbeitend. Während in Japan heute schon Hausroboter zu den besten Freunden der älteren Menschen zählen, wird Digitalisierung bei uns hauptsächlich in der Haustechnologie und in der Kommunikation eingesetzt.
Dass ältere Menschen digitale Produkte meiden, weil sie sie nicht verstehen und bedienen können, war einmal. Nicht erst seit dem Übertritt der Babyboomer ins Rentenalter nutzt eine Mehrheit der Senioren gerne den Computer oder das Handy.
Gemäss der Studie «Digitale Senioren» von der Universität Zürich und Pro Senectute (Erscheinungsjahr 2015) waren bereits damals mehr als 50% der Senioren in regelmässigen Abständen im Netz unterwegs. In den Jahren von 2010 und 2015 ist deren Anteil um weitere 50% angestiegen.
Hier ein Überblick wie viel Komfort, Sicherheit und Entlastung die neuen Technologien den älteren Menschen bringen können und auf was dabei zu achten ist.

Die vernetzte Wohnung

Auf der Couch liegen und sehen, wer gerade geklingelt hat? Alle Lichter und Hausgeräte mit nur einem Klick an-und ausschalten? Mögliche Einbrecher völlig automatisch und remote abschrecken? Es gibt sie immer mehr in der Schweiz: vernetzte Wohnungen, in denen es sich komfortabler und sicherer leben lässt.
So entwickelt zum Beispiel bonacasa in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Technik ständig neue Lösungen für das vernetzte Wohnen. Sie vernetzen das ganze Haus. Sei es die Steckdose, Lichter oder die Heizung. Die Wohnung wird ganzheitlich intelligenter gemacht. Eine zeitgemässe Wohnung verfügt beispielsweise über:
  • Lichter, Steckdosen und Storen, welche digital vernetzt sind
  • eine Gegensprechanlage mit Bildfunktion
  • Deckenleuchten, welche sich dimmen lassen
  • intelligente Rauchmelder
  • Heizungsthermostate (digitale Anzeige)
  • digitale Rezeption mit Welcome-Taste (Wohnung wird in den Betriebszustand überführt) sowie Goodbye-Taste (Die Wohnung wird in den Ruhestand geführt)
  • Simulation einer Anwesenheit (z.B. automatische Lichter; Rolladen) um effektiv gegen Einbrecher zu schützen
  • verschiedene Lichtszenarien (z.B. am Morgen, Nachtlicht etc.)
  • Bedienung der Wohnung auf verschiedenen Endgeräten (z.B. Telefon, Tablets etc.)

Bedienung: einfach richtig

Nicht alle Senioren kommen mit den neuen digitalen Möglichkeiten gleich gut klar. Wichtig ist deshalb, dass verschiedene Bedienungsformate, ähnlich wie bei den Notfall-Systemen, angeboten werden. Die Optionen für die Nutzung der digitalen Dienste reichen von der festinstallierten Steuerungseinheit mit einfacher Tastenbedienung (On/Off), über komplexere Bedienungseinheiten bis hin zur App für das Smartphone. Gesucht ist bei allen Systemen eine einfache und gleichzeitig fehlertolerante Bedienbarkeit der Produkte.

Wie altersfreundlich kann ein Paketfach sein?

Die sogenannte intelligente Paketbox ist ein gutes Beispiel, um zu zeigen, dass neue Technologien keine Spielereien, sondern wertvolle Helfer im täglichen Leben der Senioren sind. Bei jeder Online-Bestellung daran denken, wann der Postbote das Paket abliefern wird und man demzufolge zuhause sein sollte, ist stressig und unangenehm. Abhilfe schaffen intelligente Paketboxen im Hauseingang, in denen der Überbringer Sendungen in jeder Grösse hinterlegen kann. Mit einem Code, der dem Empfänger per SMS oder Mail übermittelt wird, kann die Paketbox vom Empfänger zu jedem beliebigen Zeitpunkt geöffnet und die Sendung entnommen werden. So viel zu Paketen und selbstbestimmtem Leben.

Digital kommunizieren ohne Altersgrenze

Zum Beispiel CARU vom gleichnamigen Zürcher Startup ist eine kleine hübsch aussehende Box, die überall in der Wohnung eine gute Figur macht. CARU vereinfacht auf verblüffende Weise die Kommunikation zwischen einer älteren Person und ihrer Familie. Über die Freisprechfunktion können Sprachnachrichten zwischen CARU und einer Smartphone App gesendet werden. Zusätzlich kann jederzeit über einen einfachen Sprachbefehl eine Telefonverbindung zu Familie, Betreuern oder einer Notrufzentrale aufgebaut werden. Ausserdem registriert CARU über Sensoren starke Abweichungen vom üblichen Verhalten und informiert Vertrauenspersonen.

Digital schlau machen

Immer mehr neue digitale Produkte wollen sich vom stark wachsenden Markt der Senioren ein Stück abschneiden. Da lohnt es sich, kompetente Gesprächspartner zu finden und eigene Kompetenzen zu erwerben. Pro Senectute organisiert pro Jahr mehr als 9000 Kurse rund um den Umgang mit Computern, Tablets oder anderen technisches Geräten. Komplettiert wird dies durch regelmässige Treffen in welchen freiwillige Teilnehmer Fragen rund um die oben genannten Geräte stellen und gemeinsam beantworten.
Dieser Artikel wurde von bonacasa beigetragen - bonacasa ist Pionier und Marktführer für Smart Living
Neben dem Know-how für das Bauen von schwellenfreien Wohnungen mit smarten Details und modernsten Haustechnologien, hat bonacasa die notwendige Infrastruktur und Ressourcen aufgebaut, um Service-Wohnen erfolgreich umzusetzen. Dazu gehören das Back-Office mit Service-Telefon für die Organisation von Dienstleistungen und die bonacasa eigene Service-Organisation.
Aufgrund der smart gebauten Wohnungen und der vielfältigen Services ist bonacasa auf alle Generationen und Lebensphasen ausgerichtet. Ob Single, Familie, Berufstätiger oder Senior: bonacasa ermöglicht allen Menschen ein komfortables, sicheres und langes Wohnen in den eigenen vier Wänden. Jüngere Kundinnen und Kunden profitieren vorab von Komfortdienstleistungen, ältere leben maximal lange sicher und autonom im liebgewonnenen Zuhause.

Tags

  • Gastbeitrag
  • Wohnen
  • Digital
  • smart living