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Halbprivat- und Privatversicherung – wie weiter? Unsere Empfehlungen

Die Prämien einer Spitalzusatzversicherung können im Alter enorm steigen. Können und sollten die Versicherten etwas dagegen tun? Ja! Es gibt einige Möglichkeiten, auch wenn ein Wechsel nicht immer nötig ist. Unsere Empfehlungen.

Haben Sie eine Spitalzusatzversicherung? Dann überprüfen Sie Ihre Situation ganz genau. Haben Sie eine Spitalzusatzversicherung? Dann überprüfen Sie Ihre Situation ganz genau.
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Helvetic Care am 30.9.2022

Eine Halbprivat- oder Privatversicherung kann im Alter sehr teuer werden. Allerdings wissen das viele Versicherte nicht, da bei den Anbietern die Transparenz fehlt.
Dies ist eine Erkenntnis aus unserer Artikelserie zu den Spitalzusatzversicherungen. Die gute Nachricht: Die Konsumentinnen und Konsumenten müssen die Prämiensprünge nicht einfach so hinnehmen. Auch ist es nicht immer nötig, die bestehende Versicherung zu kündigen. Es kommt eben immer auf die persönliche Situation an. Was wann zu tun ist, verraten wir Ihnen in den nächsten Zeilen.

Aktiv abwarten?

Aktiv abwarten empfiehlt Helvetic Care insbesondere den älteren Versicherten, die krank sind, sich krank fühlen und jenen, die sich in einem «alten», meist geschlossenen Produkt mit konstanter Prämie im Alter befinden. Konkret: Behalten Sie Ihre Versicherung, aber informieren Sie sich ruhig, welche Möglichkeiten es auf dem Markt für Sie gibt.

Versicherung reduzieren und sparen?

Den etwas risikofreudigeren älteren Menschen (und jenen, die es sich schlicht nicht mehr leisten können oder wollen) empfiehlt Helvetic Care, die Versicherung auf ein sogenanntes Flex-Produkt zu reduzieren und die eingesparten Mittel für sich selbst auf die Seite zu legen.
Bei diesen Versicherungen können Sie sich gegen einen Aufpreis (selbst erspartes Guthaben?) im Fall des Eintritts in ein Spital für eine Behandlung auf der halbprivaten oder privaten Spitalabteilung entscheiden. Solche Flex-Deckungen führen praktisch alle Versicherungen und sie sind (noch) wesentlich günstiger. Erkundigen Sie sich aber auch da über den Prämienverlauf im Alter!
Helvetic Care empfiehlt die Reduzierung der Versicherungsdeckung nur dann, wenn Sie für sich selbst ein Sparguthaben anlegen. Der Vorteil liegt zudem darin, dass dieses Sparguthaben - sollten Sie es nicht gebrauchen - Ihnen gehört und nicht dem Versicherer.

Nachfragen und abwarten?

Fragen Sie ihren Versicherer, ob und wann er neue Produkte auf den Markt bringt. Wenn Sie überzeugt sind, dass Ihr Versicherer rasch neue Produkte lancieren wird, dann empfiehlt Ihnen die Helvetic Care AG, mit der Deckungsreduktion noch zuzuwarten.
Sie werden aus der Halbprivat- oder Privatversicherung dereinst ein Übertrittsrecht haben (zumindest müsste der Versicherer Ihnen dies ermöglichen). Aus der Produktelinie Flex werden Sie dereinst keine derartigen Übertrittsrechte geltend machen können.

Wechsel vornehmen?

Helvetic Care empfiehlt allen Versicherten - egal welches Alters -, die sich gesund fühlen und die sich in einem Produkt mit steigenden Prämien im Alter befinden, einen Wechsel in das Produkt «Hôpital Senior» der Groupe Mutuel zu prüfen. Dies ist derzeit die einzige Spitalzusatzversicherung der Schweiz, die kein Höchsteintrittalter kennt. Ausserdem ist sie für Seniorinnen und Senioren vergleichsweise günstig.
Mehr zu «Hôpital Senior»

Neu eine halbprivate oder private Versicherung abschliessen?

Helvetic Care mahnt jene Versicherte, die neu eine halbprivate oder private Versicherung abschliessen wollen, zur Vorsicht:
  • Schauen Sie genau hin, bei welchem Versicherer Sie sich versichern lassen.
  • Lassen Sie sich die Prämienentwicklung im Alter aufzeigen und überlegen Sie, ob Sie sich das im Alter leisten können oder wollen.
  • Überprüfen Sie, ob die freie Arzt- und Spitalwahl seitens des Versicherers effektiv gewährt und in Zukunft sichergestellt ist.
  • Überlegen Sie sich Handlungsoptionen (vgl. Flex-Produkte mit eigenem Sparanteil).
  • Prüfen Sie das Angebot «Hôpital Senior» der Groupe Mutuel, das seit Kurzem auf helveticcare.ch zugänglich ist.


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