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Eine Karriere als Influencer nach der Pensionierung – wie geht das?

Sie sind in den sozialen Netzwerken aktiv und geben auf Instagram, Facebook & Co. Einblick in ihr Leben: Immer mehr Menschen starten im Alter eine Karriere als Influencer – einige davon bessern dadurch ihre Rente massiv auf. Was ist das Geheimnis ihres Erfolges?

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Swisscom am 7.10.2022

«Was wirst du nach deiner Pensionierung tun?» Diese Frage haben die meisten Seniorinnen oder Senioren schon einmal gehört. Die Welt bereisen, ein Buch schreiben oder zu den Enkelkindern schauen… Die Pläne für die Zeit nach der Pensionierung werden oft schon früh geschmiedet.
Was bis vor ein paar Jahren noch nicht auf der Liste stand: Influencer werden. Es sind nicht nur die «jungen» Leute, mittlerweile sind auch zahlreiche Senioren als Influencer in den Social-Media-Kanälen vertreten.

Aber wie wird man ein Influencer?

Im Allgemeinen spricht man von einem Influencer, wenn eine Person eine bestimmte Reichweite auf einem Social-Media-Kanal besitzt. Die Bandbreite der Themen von InfluencerInnen reicht über das gesamte Leben wie Kochen, Sport, Kosmetik, Kleidung, Autos usw.
Schliesslich schreibt das Leben die besten Geschichten, so dass der Anzahl an Themen keine Grenzen gesetzt sind. Unter den InfluencerInnen haben sich je nach Interessengebiet auch spezielle Gruppen gebildet: z. B. MomfluencerInnen, die über ihr Leben als Eltern berichten; GreenfluencerInnen, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben oder auch GranfluencerInnen, die uns an ihrem Leben im Alter teilhaben lassen.
Der Begriff des Granfluencers setzt sich zusammen aus «Grandparents» = Grosseltern und «Influencer». Während die älteren Generationen in ihrer Kindheit und Jugend die Helden ihrer Zeit aus Filmen, Büchern, Magazinen oder auf Plakaten angehimmelt haben, ist es heute möglich, mit seinen «Stars» direkt Kontakt herzustellen und an ihrem Leben «teilzunehmen». Dadurch entsteht oft das Gefühl, sie persönlich zu kennen.

Model (83) lässt seine User an seinem Leben teilnehmen

Zu den «ältesten» sozialen Netzwerken gehört neben Facebook auch YouTube. Wer hat nicht schon einmal auf YouTube ein Video zu den verschiedensten Themen gesucht: etwa um ein bestimmtes Kochrezept auszuprobieren, einen Schrank zusammenzubauen oder Hilfe zur Bedienung des Smartphones oder Tablets zu bekommen.

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Auf den verschiedenen Plattformen wie YouTube, Instagram, Twitter und Co. finden sich zahlreiche Beiträge von GranfluencerInnen wie z.B. von dem 83-jährigen Jim Sullivan, einem gebürtigen Londoner aus Zürich, der auf Instagram unter @jimsullivanmodel seine Follower an seinem Leben auf und neben dem Set teilhaben lässt.
Oder die 75-jährige Joan MacDonald aus Kanada, die auf YouTube unter @trainwithjoan regelmässig Beiträge zu Fitnessübungen und gesunder Ernährung postet.

Diesen Job gab es schon in der Antike

Der «Job» des Influencers ist allerdings keine Erfindung der Neuzeit. Lediglich der Begriff ist eine neue Wortschöpfung. Influencerinnen = Beeinflusser = Meinungsmacher gab es auch schon lange, bevor es Social Media gab.
Der Versuch, seine Mitmenschen von einer bestimmten Meinung (oder einem bestimmten Produkt) zu überzeugen und dafür auf spannende Geschichten zurückzugreifen, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst.

Die Schattenseiten des Internets

Denken wir nur an die Marktschreier, die ihre Produkte lauthals angepriesen haben oder einige Jahrhunderte später die bunten Werbeanzeigen für Waschmittel in Zeitschriften oder Werbespots im Fernsehen, in dem der attraktive Schauspieler (wie hiess er nur schon wieder??) genussvoll seinen Espresso trinkt.
Lange galten TV und Zeitung als klassische Informationsquellen zur Meinungsbildung. Mit dem Internet haben sich die Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung stark vermehrt, jedoch mit zahlreichen Chancen und Risiken. Wer kennt nicht den allseits bekannten Begriff Fake-News, die heute in aller Munde sind und teils zu kontroversen Diskussionen führen.
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Dieser Artikel wurde durch Swisscom beigetragen

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