Ukraine-Flüchtling Jewgeni (71): Hauptsache keine Bomben
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Ukraine-Flüchtling Jewgeni (71): Hauptsache keine Bomben

Der Ukrainer Jewgeni (71) wurde vor über einem Monat vom Krieg geweckt. «Wir haben uns zu Tode erschreckt.» Die Geschichte von seiner Flucht nach Deutschland, seine Wünsche für die Zukunft und warum der pensionierte Ingenieur einfach nur dankbar ist.

Jewgeni: «Ich habe nie daran geglaubt, dass es zum Krieg kommt. Oder vielleicht wollte ich es auch nicht wahrhaben.»Jewgeni: «Ich habe nie daran geglaubt, dass es zum Krieg kommt. Oder vielleicht wollte ich es auch nicht wahrhaben.»
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Maja Sommerhalder am 29.3.2022

«Ich habe so viel Glück», sagt Jewgeni. Der 71-Jährige sitzt in einem Garten bei Berlin. Die ersten Bäume blühen – ein wunderschöner Frühlingstag. Bei russischsprachigen Gastgebern haben er, seine Frau und sein Sohn für einige Tage Unterschlupf gefunden. Danach können sie für zwei Monate in einer leerstehenden Ferienwohnung in Mecklenburg-Vorpommern wohnen. Alles privat organisiert von den vielen Helferinnen und Helfern, die in Berlin für die Ukraine-Flüchtlinge Tag und Nacht im Einsatz sind.
Flüchtlinge in Berlin
Jewgeni und seine Familie sind ausgesprochen freundliche und hilfsbereite Menschen. Sie decken den Gartentisch mit ihren Gastgebern und haben bergeweise Wurstbrote zubereitet. Man unterhält sich über die Unterschiede der russischen und ukrainischen Sprache, über die ukrainische Küche und über das Leben in Deutschland.

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