Pfuusbus-Mitarbeiter: «Es stimmt mich nachdenklich, dass in der reichen Schweiz Menschen auf der Strasse leben»
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Pfuusbus-Mitarbeiter: «Es stimmt mich nachdenklich, dass in der reichen Schweiz Menschen auf der Strasse leben»

Hans Leber (63) kümmert sich in der Notschlafstelle Pfuusbus um Obdachlose. Der Frührentner möchte mit diesem Ehrenamt etwas zurückgeben, weil er im Leben viel Glück hatte. Doch die Schicksale seiner «Gäste» gehen ihm auch nahe.

Hans Leber muss im Pfuusbus streng auf die Hygieneregeln achten – Maskentragen ist in Zeiten von Corona Pflicht. (Bild: zvg)Hans Leber muss im Pfuusbus streng auf die Hygieneregeln achten – Maskentragen ist in Zeiten von Corona Pflicht. (Bild: zvg)
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Ricardo Tarli am 24.12.2021

«Wenn ich abends mit dem Auto nach Züri fahre, weiss ich nie so genau, was mich in den Nachtstunden erwartet. Ich bin ehrenamtlicher Hüttenwart im Pfuusbus. So heisst die vom Sozialwerk Pfarrer Sieber betriebene Notschlafstelle für Obdachlose in Zürich.
Der Pfuusbus bietet Bedürftigen in den kalten Monaten, von November bis April, ein Obdach. Das Betreuungsteam besteht aus einem Mitarbeiter des Hilfswerks und vier Freiwilligen, von denen zwei kochen und zwei über Nacht bleiben. Ich bin einmal pro Woche als Hüttenwart im Einsatz.
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