Das nachhaltigste Smartphone? Das steckt bereits in Ihrer Hosentasche!

Möchten Sie sich ein nachhaltiges Smartphone anschaffen? Wie wäre es, wenn Sie Ihr altes reparieren lassen? Wenn es doch ein neues Gerät sein sollte, haben wir einige Tipps für mehr Nachhaltigkeit beim Handykauf.

Ein nachhaltiges Smartphone in der Hosentasche
Swisscom

Wenn Sie sich überlegen, ein neues Smartphone zu kaufen, denken Sie wahrscheinlich auch darüber nach, wie ökologisch das Gerät sein soll. Welche Fragen gehen Ihnen durch den Kopf? Und können Sie sie wirklich beantworten? 

Ist das Gerät reparierbar?

Heutzutage sind viele Geräte fest verschweisst und lassen sich nicht einfach öffnen, was eine Reparatur des Displays oder den Ersatz des Akkus aufwendig macht. Also: Lässt sich Ihr Gerät überhaupt reparieren? 

Dieser Artikel wurde durch Swisscom beigetragen

Swisscom hat seit 2012 über 940'000 Smartphones gesammelt, aber schweizweit liegen immer noch ca. acht Millionen Geräte ungenutzt in den Schubladen von Herr und Frau Schweizer. Neben dem Programm Mobile Aid bietet Swisscom weitere Möglichkeiten, wie Sie ihr aus Ihrem alten Smartphone das Beste herausholen können. Klicken Sie auf den Button, um mehr zu erfahren.

Swisscom ReThink

Wer hat das Gerät produziert?

Nicht alle Lieferanten geben sich die gleichen Auflagen bei der Herstellung. So herrschen teilweise schlechte Arbeitsbedingungen, oder die Fabrik gibt giftige Abfälle in die Umwelt ab. Auch der Abbau von speziellen Inhaltsstoffen (sogenannte seltene Erden) ist zuweilen bedenklich, was Umwelt und Arbeitsbedingungen angeht. Aber woher wollen Sie das wissen?

Zum Autor

Marius Schlegel ist Geograf und bei Swisscom Experte für klimafreundliche Dienstleistungen und Produkte, Energie- und Klimapolitik. Er ist verantwortlich für das Programm «Mobile Aid». Marius Schlegel ist verheiratet, 46 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und wohnt in Zürich.

Viel einfacher beantwortbar ist die Frage nach Ihrem eigenen Verhalten. Zunächst: Reparieren ist besser, als neu kaufen. Bei der Produktion eines Smartphones werden Energie und Rohstoffe benötigt, die verloren gehen, wenn Sie das Smartphone nicht mehr einsetzen oder wegwerfen. Solange ein Smartphone eigentlich noch funktioniert, ist es ökologischer, es reparieren zu lassen. Und ja: Eine Reparatur kostet zwar, ist aber meist immer noch günstiger als eine Neuanschaffung. Darum ist das Smartphone, dass Sie aktuell in Ihrer Tasche haben, das nachhaltigste Gerät.

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Für das Recycling gibt es heute spezialisierte Firmen, die einen Grossteil der Materialien retten können. So schonen wir unsere natürlichen Ressourcen. Was Sie auf keinen Fall tun sollten: wegwerfen. Damit vernichten Sie nicht nur den Wert des Smartphones auf einen Schlag, das Verbrennen in einer Mülldeponie schädigt zudem die Umwelt. Da gibt es bessere Wege!

Nützliche Trainings für das Smartphone und Tablet

Ob Sie nun ein Smartphone-Neuling sind, im Internet sicher unterwegs sein wollen oder Ihren digitalen Nachlass regeln möchten. Zur Auswahl stehen bei unserem Partner Swisscom viele Kurse zu spannenden und aktuellen Themen.

Die Online-Trainings sind kostenlos. Klicken Sie auf den Button, um mehr zu erfahren.

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Also: Was können Sie tun?

1. Nutzen Sie ihr Smartphone so lange wie möglich. Damit schonen Sie die Ressourcen am effektivsten.

2. Ist Ihr Gerät defekt, prüfen Sie mit einem Experten, ob eine Reparatur möglich ist. In den meisten Fällen liegt der Schaden am Display, am Akku oder an der Lade-Buchse – all das sind Teile, die man heute austauschen kann. Und eine Reparatur ist immer günstiger als der Neukauf.

3. Muss es dennoch ein neues Smartphone sein? Dann geben Sie Ihr Gerät bei einem Swisscom Shop ab. Sie finden dort Sammelboxen unserer Initiative «Mobile Aid». Wir prüfen die Geräte auf ihren Zustand und retablieren sie für den Occasion-Markt oder rezyklieren sie mit unserem Partner Solenthaler Recycling in Gossau. Und den Erlös aus dem Verkauf der noch funktionstüchtigen und dem Recycling der defekten Smartphones spendet Swisscom an SOS Kinderdorf. So tun Sie nicht nur etwas Gutes für unsere Umwelt, sondern auch für Kinder in Not.