Knie in Gefahr – so machen Sie es nach der Operation wieder fit
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Knie in Gefahr – so machen Sie es nach der Operation wieder fit

Das Kniegelenk ist ein anatomisches Wunderwerk, doch leider auch sehr anfällig. So sind Knieoperationen keine Seltenheit und erfordern eine umfassende Rehabilitation. Zu Hause gelingt diese besonders gut.

Nach Knieoperationen hat die Reha zu Hause viele Vorteile (Symbolbild). Nach Knieoperationen hat die Reha zu Hause viele Vorteile (Symbolbild).
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reha@home am 18.10.2021

«Autsch, mein Knie!» So etwas haben sicher schon die meisten von uns gesagt. Wenn wir vom Knie sprechen, meinen wir allerdings das Kniegelenk – in der Fachsprache wird es Articulatio genus bezeichnet.
Dass es manchmal schmerzt, ist nicht verwunderlich. Denn das grösste Gelenk des menschlichen Körpers ist ein anatomisches Wunderwerk und vollbringt täglich Spitzenleistungen.

Knie tragen ein Vielfaches unseres Körpergewichtes

So tragen unsere Knie circa das Dreifache unseres Körpergewichtes – bei Belastung wie beim Treppensteigen ist es gar das Fünffache. Das sind also 400 Kilogramm bei einem 80 Kilogramm schweren Mann. Für kurze Zeit ist sogar ein Gewicht von bis zu eineinhalb Tonnen möglich.
Gehen, Springen oder Hinsetzen – all diese Tätigkeiten sind ohne unsere Kniegelenke unmöglich. Ihr Aufbau aus einem System von Knochen, Bändern, Muskeln und Knorpel ist komplex. So gelten die Knie als die kompliziertesten Gelenke in unserem Körper.
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Anfälliges Knie

Die Kehrseite der Medaille: Das Kniegelenk ist besonders gefährdet, da es kein reines Scharniergelenk ist, sondern auch Drehbewegungen ermöglicht.

Risikofaktoren für Knieprobleme sind:

  • Übergewicht
  • zu wenig Bewegung
  • Fehlstellungen
  • falsche Schuhe
  • zu viel Ehrgeiz beim Sport
Beim Sport kommt es zu den meisten Knieverletzungen und dies nicht nur bei Skifahrern. Doch auch Abnutzung kann Probleme verursachen. Bei vielen Menschen ab 35 Jahren sind beim Röntgen Arthorisezeichen im Knie nachweisbar.

So können Sie Arthrosen vorbeugen:

  • Belasten Sie Ihre Knie korrekt
  • Trainieren Sie beim Sport richtig
  • Bewegen Sie sich genug
  • Vermeiden Sie Übergewicht

Nach Operationen braucht es eine Rehabilitation

Trotzdem kommt es zu vielen Knieoperationen – jährlich werden in der Schweiz Millionen von Franken dafür ausgegeben. Häufig handelt es sich um schwere medizinische Eingriffe, die den Wiederaufbau der Leistungs- und Bewegungsfähigkeit verlangen.
So braucht es beispielsweise nach einer Meniskusoperation oder der Implantation eines künstlichen Gelenks eine orthopädische Rehabilitation. Wie rasch und ob diese erfolgreich ist, ist abhängig von der Art der Operation, dem Heilungsverlauf und dem Patienten selbst.
Die notwendige Stabilität und Kraft erlangt das Knie am besten mit einer individuellen Physiotherapie. Empfehlenswert ist es, direkt nach der Operation damit anzufangen. Stationäre Rehabilitationen nehmen etwa drei bis vier Wochen in Anspruch – allerdings kann die Reha in gewissen Fällen auch von Anfang an zu Hause durchgeführt werden.

Die Reha zu Hause hat viele Vorteile

Doch auch wenn die erste Zeit der Reha stationär stattfand, ist es wichtig, anschliessend zu Hause damit weiterzumachen. Das Team von reha@home ist darauf spezialisiert und hilft gerne.
Was die Patientin oder der Patient stationär erlernt hat, wird bei der Reha zu Hause alltagsnah gefestigt und trainiert. Es ist auch möglich, die Angehörigen miteinzubeziehen.
Häufig sind die alltagsnahen Therapieeinheiten erfolgreicher als stationäre. Denn sie binden die direkte Umgebung und Gegebenheiten in die Behandlung mit ein. Die Wiedereingliederung in den gewohnten Alltag passiert also dort, wo man sich tagtäglich aufhält. Die Chancen, dass dies gelingt, stehen gut. Denn nach einer erfolgreichen Operation und Rehabilitation erlangt das Kniegelenk in der Regel seine vollständige Beweglichkeit und Funktionalität zurück.

Das passiert bei der Rehabilitation nach einer Knieoperation:

  • Die Muskelkraft wird wiederaufgebaut.
  • Die Funktionalität des Knies wird wiederhergestellt.
  • Die richtige Körperhaltung und Bewegung werden neu erlernt – zum Beispiel beim Transfer vom Bett in den Rollstuhl.
  • Das aufrechte Stehen und Gehen wird mit entsprechenden Hilfsmitteln (Gehhilfen, Rollator) trainiert. In der Regel steigert der Patient dabei die Belastung des betroffenen Knies Stück für Stück.
  • Mit der Zeit werden die Hilfsmittel schrittweise entwöhnt.
  • Der Patient enthält Empfehlungen, wie er das Sturzrisiko in seiner häuslichen Umgebung verringern kann.

Dieser Artikel wurde durch reha@home beigetragen

reha@home ist ein Jungunternehmen und der erste Gesamtanbieter rund um mobile Rehabilitation, Domiziltherapien, Spitex Pflege, Betreuung und Patiententransport. Das Angebot von reha@home zielt auf Personen, welche im Anschluss an einen akutstationären Aufenthalt lieber im vertrauten Umfeld, als in einer stationären Einrichtung, rehabilitiert werden möchten, im Anschluss an einen rehabilitativen Aufenthalt weiterhin Unterstützung auf dem Weg zurück in den Alltag benötigen oder Personen, welche gesundheitserhaltende- und fördernde Dienstleistungen zu Hause benötigen, damit das Zuhause auch weiterhin das Zuhause bleibt.



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